Ergebnisse des Runden Tisches zum ISOS

Der Runde Tisch zum Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung (ISOS) hat von Mai bis Juni 2025 in mehreren Sitzungen mögliche Massnahmen erarbeitet, die eine Verbesserung der praktischen Anwendung des ISOS bezwecken. Das Bundesamt für Kultur hatte in Zusammenarbeit mit der Interdepartementalen Arbeitsgruppe Baukultur Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, der Städte und der Gemeinden sowie der Zivilgesellschaft eingeladen. Das Netzwerk Kulturerbe Schweiz war durch Präsidentin Mathilde Crevoisier Crelier und Geschäftsführer Sebastian Steiner vertreten und konnte seine Anliegen einbringen.
Zu den möglichen Massnahmen zählen die Beschränkung der Direktanwendung des ISOS, die Klärung der Bestimmungen bei kantonalen und kommunalen Aufgaben und die Stärkung von Prozessen und Verfahren zur effizienten Anwendung des ISOS. Der Bericht zum Runden Tisch ISOS wird nun den Departementsvorstehenden des EDI und des UVEK vorgelegt. Diese werden das weitere Vorgehen beschliessen.